5 No-Gos im Video Marketing

5 No-Gos im Video Marketing

25. August 2018 Marketing 1
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Dass Videomarketing ein wichtiger Aspekt im Marketingbereich geworden ist, weißt du bestimmt schon. Auch dass es einige Richtlinien gibt, die du befolgen solltest, um deine Strategie richtig anzugehen, dein Video richtig zu kreieren und auf den richtigen Kanälen zu publizieren, ist dir sicherlich auch bewusst. Natürlich gibt es aber auch interessante Tipps, wie du Fehler bereits im Vorfeld vermeiden kannst.
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Wenn du dir diese zu Herzen nimmst, steht deiner Kreativität und dem Wunsch Videos effizient und zielgerecht zu produzieren nichts mehr im Wege. ©Pexel

1. Dein Video ist werblich

Videos, in denen es nur um reine Werbung geht, also keinen Mehrwert für Kunden bieten, werden von Usern weniger gerne konsumiert als Videos, von denen die Konsumenten auch einen Zusatznutzen haben. Also Vorsicht, Videos, bei denen du nur erklärst wie dein Produkt verwendet wird, bieten noch keinen Mehrwert für User, vor allem nicht für diejenigen, die dein Produkt noch nicht besitzen.
Interessant für den User wird es dann, wenn du es schaffst dein Produkt und vor allem den Nutzen deines Produktes in einem Prozess darzustellen. Dein Unternehmen könnte zum Beispiel eine Thematik aufgreifen, bei der es um die Behebung von Problemen bzw. um Lösungsansätze geht, wo dein Produkt eine hilfreiche Rolle spielen kann. Im besten Fall trägt dein Produkt sogar zur Eliminierung des Problems bei. Somit vermittelst du einen klaren Mehrwert indem du den Kunden Lösungsansätze zur Verfügung stellst und zudem kannst du geschickt dein Produkt und dessen Nutzen platzieren.

2. Du hast ein zu mangelhaftes Branding

Wie bereits im ersten Punkt erwähnt, solltest du also versuchen keine plumpe Werbung zu machen. User sollen nicht das Gefühl haben, dass das Video nur aus werblichen Zwecken veröffentlicht wurde. Dennoch ist es natürlich wichtig, dass du es schaffst, anhand des Videos auf dein Produkt oder deine Marke aufmerksam zu machen. In guten Videos ist das Branding vorteilhaft verpackt. Dazu kannst du zum Beispiel das Intro oder Outro eines Videos nutzen. Beide Elemente müssen so gewählt sein, dass der User weiß worum es im Video geht.
Zu einem guten Branding gehört auch ein ansprechendes Logo. Auch wenn dein Produkt nicht immer sichtbar ist, kannst du dein Logo diskret platzieren. Dadurch bleibt es für den User, durch eine angenehme, nicht aufdringliche Art und Weise, ständig präsent. Viele nutzen dafür die rechte oder linke Ecke. Ob oben oder unten bleibt ganz dir überlassen.
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Um die Wirkung noch etwas zu unterstreichen, kannst du dich bei der Auswahl der Themen- und Farbwelt an deinem Produkt oder an deinem Markenlayout orientieren. ©Pexel

3. Zu lange Videos schaut sich keiner an

Immer weniger Menschen haben Zeit oder Lust sich Videos anzuschauen, die ewig lang sind, das sollte dir bei der Erstellung deiner Videos stets bewusst sein. Konzentriere dich darauf, deine Botschaft in wenigen Minuten zu transportieren. Sollte es dir nicht möglich sein, in dieser kurzen Zeit deine Botschaft zu vermitteln, dann versuche wenigstens in den ersten 2 Minuten die wichtigsten Punkte zusammenzufassen. User, die mehr Zeit und mehr Interesse haben, können sich dein Video immer noch bis zum Ende ansehen. Wenn du das Gefühl hast, dass du aber noch einiges mehr an Informationen an die User weitergeben möchtest, dann besteht immer noch die Möglichkeit, eine Serie von Videos zu drehen. Das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt.

4. Zu viele Informationen

Wenn du versuchen willst, so viele Informationen wie möglich in ein kurzes Video zu packen, kann es sein, dass du genau das Gegenteil erreichst und den User damit überforderst. Eine Überflutung an Informationen trägt eher dazu bei, dass die Kunden abspringen. Versuche herauszufiltern, was für deine bestehenden aber auch zukünftigen Kunden besonders hilfreich und wichtig sein könnte. Dass du ein sehr breites und tiefgründiges Knowhow über dein Produkt hast ist klar. Aber wollen auch User dieses Wissen bis ins kleinste Detail über das Produkt erfahren? Eher nicht.

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Je detaillierter du dich im Vorfeld mit dem Informationsbedarf deiner Kunden befasst, desto einfacher fällt es dir in Folge, dein Produkt klar, zielgerecht und in kürzester Zeit zu platzieren und damit deine Kunden von deinem Produkt zu überzeugen. ©Pexel

5. Konzentriere dich niemals nur auf einen Kanal

Dass jede Plattform eine unterschiedliche Alters- und Zielgruppe anspricht, ist uns seit längerem bekannt. Nun stellt sich die Frage, wo deine User aktiv sind, welche Plattformen nutzen sie? Es muss dir natürlich bewusst sein, dass User meist auf mehreren, unterschiedlichen Plattformen aktiv sein. Wenn du erkannt hast, über welche Plattformen du deine User erreichen kannst, ist das ein enormer Vorteil für dich. Je nach Plattform und deren konsumierten Inhalte, kannst du deine Videos etwas anpassen oder zuschneiden. Beachte hierbei, dass die User nicht gerne mit dem selben Inhalt auf unterschiedlichen Plattformen konfrontiert werden.

Fazit

User wollen einen klaren Mehrwert erkennen und keine Werbevideos konsumieren. Das altbewährte Sprichwort: „In der Kürze liegt die Würze“, ist auch im Videomarketing anwendbar. Informationsbedarf der Kunden sollte vor der Erstellung deiner Videos klar sein, nur so schaffst du es deine Kunden in kürzester Zeit zu begeistern. User bevorzugen eine Serie von kurzen, knackigen Videos, als nur ein Video, dass viel zu lange ist. Finde heraus, auf welchen Plattformen sich deine Kunden bewegen, denn dort ist der geeignete Platz deine Videos zu platzieren.

Quellen:

Bjoern Tantau: https://bjoerntantau.com/video-marketing-7-schwere-fehler-die-du-auf-gar-keinen-fall-machen-darfst-05022015.html; [Stand 23. August 2018]

Hubspot: https://blog.hubspot.de/marketing/video-marketing-fehler; [Stand 22. August 2018]

 

Eine Antwort

  1. […] alle wissen wie nervig penetrante Werbevideos sein können. Potentielle Kunden sollten nicht verärgert werden, bevor sie überhaupt die […]

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