mobile commerce

Zu Weihnachten bringt das Christkind nicht nur den Beschenkten Freude, sondern auch den Online-Händlern. Diese freuen sich besonders zur Weihnachtszeit über hohe Conversion-Rates und hohe Umsatzsummen. Doch ist dein Onlineshop bereit für den Ansturm? Ist dein Onlineshop bereit für Mobile Commerce? Wird auch dir dein Onlineshop zu Weihnachten Freude bescheren? Im Folgenden zeige ich dir 3 Tipps, wie du deinen Onlineshop noch ganz schnell für das Weihnachtsgeschäft aufrüsten kannst.

Zahlen des Weihnachtsgeschäftes

Die Zahlen des Weihnachtsgeschäftes sprechen klare Bände. Das Weihnachtsgeschäft macht im Onlinehandel ein Viertel des gesamten Jahresumsatzes aus. Die Blütezeit beginnt im November und endet erst nach Weihnachten. Den meisten Umsatz macht der Online-Händler von Anfang November bis zum 6. Dezember. Danach beruhigt sich das Online-Geschäft und erlebt direkt nach Heiligabend ab dem 25. Dezember erneut einen Ansturm, während viele Geschäftsläden noch geschlossen haben. Zum Vergleich: Der stationäre Handel erwirtschaftet in der Vorweihnachtszeit weniger als ein Fünftel seines Jahresumsatzes.

Im November 2016 hat Google den Trend „Mobile First“ ausgerufen und straft Webseiten, die keine mobile Version haben oder responsive sind, ab. Letzten Jahres betrug der Anteil der mobilen Endgeräte im Traffic ca. 60% und steigt unaufhaltbar. Somit ist „Mobile First“ nicht nur ein Buzzword sondern harte Realität. Wer nicht mobil ist, läuft Gefahr von der mobilen Welle überrollt zu werden und bei seinen Kunden in Vergessenheit zu geraten.

Der Anteil des mobilen Traffics steigt und dazu steigt auch das Umsatzwachstum bei den mobilen Endgeräten. Zirka 59% der User informieren sich über Produkte an ihrem Smartphone. Mehr als 26% aller Käufe in der Vorweihnachtszeit werden über ein mobiles Endgerät getätigt. Eine Untersuchung durch Adobe letzten Jahres zeigt, dass Smartphones das stärkste Umsatzwachstum per Endgerät haben. Wo Desktop und Tablet nur sehr langsam im Umsatzwachstum steigen, steigt das Umsatzwachstum bei Smartphones um ganze 90%!

onlineshop umsatz pro endgerät

(Quelle: Adobe 2016 Mobile Benchmark: Europe)

Aufgrund von diesen Fakten, stelle ich nochmal die Frage: Ist dein Onlineshop bereit für Mobile Commerce? Nein? Dann findest du hier Tipps, wie du die mobile Welle reiten kannst und nicht von ihr überrollt wirst:

Tipps zur Optimierung des Onlineshops für mobile Endgeräte:

1. Ist dein Onlineshop für die mobile Ansicht optimiert?

Dies ist der wichtigste Schritt. Mit einem mobilen Template für deinen Onlineshop hast du schon vieles getan – aber du bist noch lange nicht fertig! Kein User der Welt möchte mit seinem Smartphone auf einer Desktopansicht deines Onlineshops surfen, geschweige denn  einkaufen. Das liegt daran, dass auf den ca. 5 Zoll großen Bildschirmen die Bedienung des Shops erschwert wird. Nachdem das Template für mobile Endgeräte installiert wurde, sollte auch sichergestellt werden, dass die mobile Ansicht auf mobilen Endgeräten funktioniert. Dies wird mit einer Browserweiche sichergestellt. Die Browserweiche dient als Verteiler, der den mobilen Traffic auf die mobile Ansicht und den restlichen Traffic auf die Desktopversion des Onlineshops sendet. Schlussendlich solltest du noch kontrollieren, ob die Bezahlfunktionen auch an einem Smartphone ohne Hindernisse bedient werden können, sonst verlierst du in diesem Schritt des Bestellvorganges wichtige User und somit Umsatz!

2. Wie schnell ladet deine Seite?

Um zu kontrollieren wie lange deine Seite ladet und wie welche Optimierungen durchgeführt werden müssen, gibt es ein nützliches kostenloses Tool von Google namens „PageSpeed Insights“. Google checkt in weniger als einer Minute deinen Onlineshop durch und zeigt dir Optimierungspotenziale auf und liefert dir gleich die optimierten Daten. Hier geht es zum Tool!

Ein kleiner Tipp von uns: Minimiere deine Produktbilder, denn diese nutzen Großteils die Bandbreite beim Laden der Seite!

3. Ist der Checkout-Bereich für Smartphones geeignet?

Dein potentieller mobiler Kunde hat nun das Produkt in den Warenkorb gelegt und möchte den Kauf abschließen. Doch beim Check-out sieht er nur noch Eingabefelder. Was tun? Zu allererst kontrolliere, ob auch dein Check-out bereit für Smartphone User ist. Die Eingabe von Daten mit der kleinen Tastatur ist mühsam und anstrengend. Der User kann durch Bequemlichkeit abspringen, da er sich den Aufwand nicht antun will, mit der kleinen Tastatur all’ seine Daten einzutippen. Deshalb gehe die Formularfelder durch und frage dich, auf welche Daten du verzichten kannst und welche unbedingt nötig sind. Durch die Verringerung der Formularfelder steigt auch deine Conversion-Rate.

Wenn du diese drei Tipps befolgst, dann bist du für die Vorweihnachtszeit gerüstet und kannst auch deinen Smartphone-Kunden eine Freude bereiten!


Quellen und weiterführende Links:

DPA (2016): Weihnachten ist wie gemacht für den Online-Handel. [online] URL: https://www.internetworld.de/e-commerce/online-handel/weihnachten-gemacht-online-handel-1170270.html
[Stand: 23.11.2017]

T3N (2017): Weihnachten beginnt im Sommer: So rüstest du deinen Shop auf. [online] URL: http://t3n.de/news/weihnachten-steht-vor-der-tuer-echt-jetzt-842976/3/
[Stand: 23.11.2017]

Infografik: https://www.internetworld.de/onlinemarketing/internet/so-digital-weihnachten-1182781.html

 

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