Problem mit der Ladezeit deiner Webseite?

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Diese Tipps helfen dir!

 

Lesezeit: ca. 5 Minuten

 

Stell dir vor, du suchst nach einem Produkt auf Google. Du findest dieses Produkt, sogar mit einem wirklich ansprechenden Text und klickst – genau deshalb – auf diese Webseite. Dann musst du 10 Sekunden warten, bis die Landing Page geladen wird. Du denkst, das ist nicht lang? Dann lehn dich zurück und zähle mal von 21 bis 30. Dann weißt du, dass es definitiv zu lang ist. Vor allem wenn man die Erwartung hat, direkt ans Ziel zu gelangen – und meistens haben Nutzer genau diese Erwartung. Hier erfährst du wie du aus den 10 Sekunden ganz einfach 3 Sekunden machen kannst.

 

 

  1. Optimierung von Bildern
  2. Plugins richtig auswählen
  3. Caching benutzen
  4. Hosting-Anbieter

Optimierung von Bildern

So gut wie jede Webseite verwendet Mediendateien, um die Zielgruppe anzusprechen. Der Vorteil dabei ist, dass die Webseite dadurch visuell sehr ansprechend gestaltet werden kann. Der Nachteil ist die Ladezeit, welche von großen Bilddateien veranlasst wird. Was kann man dagegen tun?

 

Die Optimierung von eingebundenen Bildern auf der Webseite sollten alle Entwickler und Betreiber von Webseiten berücksichtigen. Nachdem Fotos die größten Elemente auf Webseiten sind, können diese sehr lange Wartezeiten verursachen. Das sehen die Nutzer leider gar nicht gern, denn wer warten muss, ist schnell wieder weg. Aus diesem Grund sollte die Dateigröße der eingebundenen Bilder so optimiert werden, dass sie die Ladezeit der Webseite nur gering beeinflusst. Denn Bilder, die nicht optimiert sind und beispielsweise direkt von der Kamera hochgeladen werden, können bis zu mehrere Megabyte groß sein. 

 

Das liegt unter anderem an der hohen Auflösung, die jedoch für Webseiten meist nicht notwendig ist. Es gibt eine Vielzahl an Tools, die dich bei der Optimierung deiner Bilder kostenlos unterstützen. So kannst du Bilder für deine Webseite optimieren, die Auflösung reduzieren und trotzdem eine hohe Qualität beibehalten.

 

Ein weiterer Teil der Optimierung von Bildern nennt sich Lazy Loading. Das bedeutet, dass Bilder erst geladen werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Meistens wird diese Funktion auf Blogs eingesetzt, die eine Vielzahl an Seiten vorweisen, die jedoch nicht für jeden Nutzer gleich relevant sind. Wird beispielsweise ein langer Artikel mit mehreren Bildern veröffentlicht, so werden jene Fotos, die erst im unteren Textabschnitt zu sehen sind, nicht von Beginn an geladen. Erst wenn der Leser zum jeweiligen Textabschnitt gelangt, werden die Bilder nachgeladen. Ein großer Vorteil des Lazy Loading ist, dass die Ladezeit dadurch extrem verkürzt wird und so die gesamte Webseiten-Performance optimiert werden kann. Solltest du WordPress nutzen, bietet sich das Plugin WP-Rocket für diese Funktion an. [1] 

Plugins richtig auswählen

Gerade für Content-Management-Systeme wie WordPress können Plugins sehr nützlich sein. Sie beinhalten viele Vorteile, um das Backend leicht bedienen zu können oder auch bestimmte Funktionen zu aktivieren. Natürlich ist in diesem Fall die Versuchung groß, eine Vielzahl an tollen Plugins zu installieren, um die Funktionen eurer Webseite auszuweiten. Doch muss man dabei eines bedenken: Die Plugins arbeiten im Hintergrund der Webseite, und zwar jedes einzelne. Dadurch kann die Ladezeit extrem verlangsamt werden. Je mehr Erweiterungen also verwendet werden, desto höher ist das Risiko, dass die Ladezeit der Webseite langsamer wird. 

 

Deshalb sollten alle überflüssigen Plugins entfernt werden und zudem genau überlegt werden, welche Funktionen ihr wirklich benötigt. Achtet darauf, dass die aktivierten Plugins  miteinander kompatibel sind und es zu keinen Störungen kommt. Zusätzlich solltest du immer darauf achten, dass die aktivierten Plugins auf deiner Webseite immer auf dem neuesten Stand sind – aktualisiere sie also regelmäßig! [1] 

Caching benutzen

Wenn Benutzer deine Webseite öfter besuchen, kann diese mit Caching wesentlich schneller geladen werden. Die Webseite wird im Browser des Nutzers für einen gewissen Zeitraum zwischengespeichert. Sobald der Nutzer dann deine Webseite aufruft, wird diese im Zwischenspeicher zum Teil geladen und dann erneut geöffnet. Die Aktivierung von Caching wirkt sich also sehr positiv auf die Ladezeit auf Desktop-Geräten und Mobilgeräten aus. [2]

Hosting-Anbieter

Neben allen bereits genannten Gründen für eine schlechte Ladezeit kann auch der Hosting-Anbieter der Grund für eine langsam ladende Webseite sein. Bei besonders günstigen Anbietern ist es meistens so, dass sich mehrere Webseitenbetreiber einen Server teilen. Je nachdem, wie stark der Server dadurch belastet ist, wird auch die Ladezeit der Webseite belastet. Achte deshalb immer darauf, ein gutes Hosting zu wählen oder gegebenenfalls den Hosting-Anbieter zu ändern. [3] 

Fazit

Tools wie die Page Speed Insights von Google helfen dir zu erkennen, ob die Ladezeit deiner Webseite gut ist. Wenn nicht, dann solltest du Maßnahmen ergreifen, die deine Webseite schneller machen. So stimmst du einerseits deine Nutzer zufriedener und andererseits ist die Ladezeit auch ein Rankingfaktor in Suchmaschinen – du steigst also möglicherweise im Ranking. Die größten Erfolge bei der Optimierung der Ladezeit wirst du mit der Optimierung von Bildern, dem Caching und dem Hosting erzielen. 

 

 

Quellenangabe

 

[1] Vgl. Wagner, Eva (2017): Page Speed Optimierung [online] https://de.ryte.com/magazine/pagespeed-optimierung-wie-kann-ich-die-ladezeit-meiner-webseite-verbessern [07.09.2018]

 

[2] Vgl. Fiege, Wolf-Dieter (2016): Schnellere Ladezeiten Ihrer Webseite mit Browser Caching [online] https://www.hosteurope.de/blog/browser-caching/ [07.09.2018]

 

[3] Vgl. Webhosting Guide (2018): Ladezeit und Hosting [online] https://www.webhosting-guide.de/webhosting/ladezeit-und-hosting-zusammenhang-tools-tipps/ [07.09.2018]

Mein Name ist Lisa Hinger, ich komme aus Wien und interessiere mich für alle Bestandteile der Digitalen Transformation. Aufkommende Trends und neue Möglichkeiten des Online Marketing verfolge ich brennend, denn in dieser rasant wachsenden Branche gibt es beinahe täglich etwas Neues. Meine Schwerpunkte sind User Experience sowie Suchmaschinenoptimierung.

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