Mobil sein ist alles – willkommen im 21. Jahrhundert

In den vergangenen zehn Jahren erlangte die mobile Datennutzung einen enormen Aufschwung. Zu verdanken haben das einerseits der Verbesserung der Smartphone-Technologie, andererseits der immer weiteren Entwicklung des wireless Internets. Mit entsprechender Geschwindigkeit macht es Spaß durch das weltweite Netz zu surfen. Und das Smartphone vereint eine Vielzahl von Geräten in einem: Telefon, Computer, Taschenrechner, Kamera, Musikanlage, Uhr, Wecker, GPS mit weltweiten Karten, mobiles Büro und vieles mehr. Abgesehen von Arbeiten, für die man höhere Rechnerleistungen benötigt, sind mobile Geräte eindeutig die Zukunft. Das offensichtlichste Problem bei mobilen Bildschirmen ist es, dass sie klein sind. Das heißt, es müssen bei der Gestaltung Einschränkungen gemacht und Kompromisse gefunden werden. Hier findet Ihr die wichtigsten Richtlinien für die Gestaltung von Webseiten für mobile Geräte.

 

7 Usability Guidelines für Webseiten auf mobilen Geräten

1. Inhalt reduzieren:

Weniger ist mehr! Nicht jede PC-Site passt für die Ansicht eines mobilen Gerätes. Einschränkungen sind oft hilfreich, vereinfachen das Design und fördern Innovationen.

2. Eine einzige Spalte verbessert die Lesbarkeit:

Um zu vermeiden, dass man in kleine Textpassagen zoomen muss, sollte für das Layout nur eine Spalte gewählt werden, die den gesamten Bildschirm ausfüllt. Wird mehr Platz für den Inhalt benötigt, fällt es leichter hinunter zu scrollen, statt die Breite zu verändern.

3. Platzierung des Menüs:

Je nach Inhalt der Seite gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie das Menü optimal platziert werden kann:

  • am Beginn der Seite, um von dort aus die interessierenden Inhalte anwählen zu können
  • am Ende einer Seite, damit es beim Lesen des Hauptthemas nicht stört und trotzdem auf andere Bereiche navigiert werden kann
  • Verknüpfung des Menüs mit einem dropdown Link

4. Texteingabe minimieren

Auf mobilen Webseiten ist es wichtig, dass so wenig wie möglich Texteingabe erforderlich ist. Besser ist es, gegebenenfalls diverse Auswahlmöglichkeiten zum klicken anzubieten.

5. Entscheidung über eine oder mehr mobile Webseiten

Smartphones haben unterschiedliche Kapazitäten um Webseiten herunterzuladen. Je nach Größe und Umfang der Webseite kann es sein, dass manche Modelle überhaupt nicht in der Lage sind, eine entsprechend hoch aufgelöste Seite mit vielen Bildern zu laden. Dann sollte man überlegen, verschiedene Versionen einer Webseite anzubieten, um die Download-Geschwindigkeit zu steigern.

6. Verwendung von Touchscreens berücksichtigen

Vermeidet zu kleine Links in Texte einzubauen oder knapp untereinander stehende Link-Buttons. Diese sind sonst schwer mit den Fingern anzutippen. Besser sind einzelne, klar getrennte Balken.

7. Den Vorteil der integrierten Funktionen nutzen

Smartphones bieten unterschiedliche Funktionen an, wie telefonieren, Adressen auf einer Karte suchen, E-Mails schicken, QR-Code scannen etc. Integrieren Sie diese Funktionen auf der Webseite, z.B. dass bei den Kontakten die Telefonnummer nur mehr angeklickt werden muss und man wird automatisch verbunden.

 

Quellen:

Krug, S. (2014), „Don’t Make Me Think! Web & Mobile Usability – das intuitive Web“, 3. Auflage, Verlag: mitp Verlags GmbH & Co. KG

https://www.usability.de

https://www.webcredible.com/blog/7-usability-guidelines-websites-mobile-devices

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